«Der Spiegel» ködert «Bild»-Leser mit pfiffiger Tastatur
Di, Sep 2, 2008
Dossier Deutsche Medien, Humor, etc
Sie lesen die «Bild»-Zeitung online und wissen doch zu sehr, dass Sie davon loskommen müssten, um endlich den sozialen Aufstieg zu schaffen? Die «Bild»-Zeitung liest jeder Tropf an der Ecke. Sie wollen da raus. Es gibt endlich eine Lösung. Lesen Sie den «Spiegel-Online», kurz SPON!
Komplizierte Sachverhalte werden einfach erklärt, es werden Themen behandelt, die Sie lesen wollen, und nicht die Themen, von denen man glaubt, dass Sie sie lesen müssten. Es wird ihnen leicht gemacht, mit einfacher Sprache, einer attraktiven Überschrift, einem guten Bild*.
Stellen Sie sich vor, wie schnell es sich bis zu ihrem Chef rumsprechen würde, wenn Sie in der Kantine fallen lassen würden, dass Sie gestern im Spiegel nachgelesen hätten, dass Putin einen Tiger erschossen und damit ein TV-Team gerettet hat. Aalen Sie sich in den bewundernden Blicke ihrer Kollegen und Kolleginnen. Mit der Gehaltserhöhung könnten Sie sich endlich ein neues Cabriolet leisten und würden prompt zum Sommerfest ihrer Nachbarn eingeladen, denen Sie bisher zu schnöde waren. Und wenn Sie dort dann wieder mit ihren «Der Spiegel»-Kenntnissen auftrumpfen könnten, zum Beispiel dass Oswald Kolle jüngst mehr unverkrampften Sex unter Senioren fordert, wer weiß, die jüngere Schwester ihrer Nachbarin mit der sexy Nickelbrille könnte endlich schwach werden.
Bleibt noch ein Problem: Sie mögen die Seite-1-Bild-Girls nicht missen! Es gibt eine großartige Lösung des Spiegel-Verlages für wechselwillige Leser: die neue SPON-Tastatur. Nicht zögern — wechseln Sie jetzt und sichern Sie sich ihre Tastatur, die allerhöchsten ergonomischen Ansprüchen gerecht wird.








Supergeile Idee! Der Spiegel verkommt immer mehr zu bodenloser Schei…