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Owamboland today — eine der größten Erfolgsgeschichten der SWAPO-Regierung

So, Jul 8, 2007

Dossier etc

Neue Straßen wurden nach der Unabhängigkeit viele im Ovamboland gebaut. Klaus Dierks dazu selbst im O-Ton:

Dierks macht konkrete Pläne bekannt, die Verkehrs- Infrastruktur zwischen den zwei Namibias (Erste- und Dritte-Welt-Namibia) durch die Entwicklung der bisher vernachlässigten Gebiete des Landes, besonders des Ovambolandes, auszubalancieren. Das Programm soll in sechs Schritten realisiert werden.

Phase eins sieht den schnellen Ausbau und die Verbesserung von 450 km von Kies- und Erdstraßen vor, um ein akzeptables Netzwerk von Sekundärstraßen im Ovamboland
darzustellen. Neu zu bauende Straßen sind die Oshakati nach Okahao-Straße mit einer Verbindung nach Oshikuku, die Omafu nach Mpungu (Kavango Regional-Grenze) Straße über Eenhana und Elundu, die Omafu nach Okalongo-Straße über Engela und Ongenga, die Onethindi nach Eenhana-Straße über Oniipa und Oshigambo, die Onethindi nach Olukonda-Straße, die Onathinge nach Elundu-Straße über Okankolo, die Outapi (Ombalantu) nach Okahao-Straße über Tsandi, die Outapi nach Okalongo-Straße, die Tsandi nach Onesi-Straße und die Okahao nach Onaanda-Straße.

Die Betonung liegt auf angemessenen Ingenieurstandards für Straßen mit niedrigem Verkehrsaufkommen, die kostenoptimiert sind. Soziale Probleme wie Arbeitslosigkeit, Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern und Umweltschutz nehmen dabei einen hohen Stellenwert ein. Aus diesem Grunde werden zwei arbeitsintensive Teststrecken initiiert: Die Spoorbaan-Teststrecke westlich von Oshakati und die Okahao nach Onaanda-Straße. Das beabsichtigte Straßenbauprogramm muss in den nächsten fünf Jahren abgewickelt werden.

Phase zwei konzentriert sich auf den Ovambo Straßen-Gesamtplan, der Bau-Prioritäten für den Straßenbau und wirtschaftliche Wachstumsstimulatoren entwickeln soll. Der Schwerpunkt liegt auf der Verbesserung der Verbindungen nach Angola (Namibe-Korridor) und der Realisierung einer Verbindungsstraße zum Kavango.

Phase drei befasst sich mit dem schnellen Ausbau zweier Straßen, der Oshakati nach Ongenga-Straße über Okatana, Endola und Omungwelume und der Oshikuku nach Okalongo-Straße.

Phase vier konzentriert sich auf die Schaffung von Zufahrtsstraßen zu landwirtschaftlichen Wachstumsgebieten, wie eine Straße zwischen Oshikango und Odibo. Diese Phase umfasst auch den befestigten Ausbau verschiedener Straßen von Phase eins in den nächsten fünf Jahren.

Phase fünf sieht die Entwicklung angemessener Baunormen vor, die auf die Baumaterialschwierigkeiten im Ovamboland Rücksicht nimmt.

Phase sechs befasst sich mit dem weiteren Ausbau und der Verbesserung der Asphaltstraßen im Gebiet. Einige dieser Straßen tragen die höchsten Verkehrslasten in Namibia. Das Straßenbauprogramm soll aus dem namibischen Haushalt und aus der Entwicklungshilfe verschiedener Länder finanziert werden. Die Realisierung dieses ehrgeizigen Programms in den nächsten zehn Jahren wird eine der größten Erfolgsgeschichten der SWAPO-RePost veröffentlichengierung.

Hier da NamLish:

In order to balance “the two Namibias”, Dierks makes known a major road upgrading programme for the formerly neglected Ovamboland. This programme will be put into effect in six phases.

Phase one consists of the immediate rehabilitation of 450 km of gravel and earth roads in order to provide a skeleton network of acceptable secondary roads. Roads to be improved are the Oshakati to Okahao road with a link to Oshikuku, the Omafu to Mpungu (Kavango regional border) road via Eenhana and Elundu, the Omafu to Okalongo road via Engela and Ongenga, the Onethindi to Eenhana road via Oniipa and Oshigambo, the Onethindi to Olukonda road, the Onathinge to Elundu road via Okankolo, the Outapi (Ombalantu) to Okahao road via Tsandi, the Outapi to Okalongo road, the Tsandi to Onesi road and the Okahao to Onaanda road.

Special emphasis is laid on the concept of appropriate engineering standards for low volume roads which are cost-optimised and economically and financially feasible, taking into account social problems like unemployment, gender balance and environmental arguments. To this effect labour-based construction methods will be used. Two labour-based test sections (Spoorbaan test section near Oshakati and the Okahao to Onaanda road) are initiated during this year. This basic road backbone network has to be completed within the next five years.

Phase two consists of the Ovambo Road Network Master Plan, pointing out priorities for the construction, upgrading and maintenance standards to stimulate economic growth in Ovamboland and capacity building mechanisms. The emphasis also lies on new road links to Angola (Namibe Corridor) and a new link road to the Kavango.

Phase three focusses on the speedy construction of two highways, the Oshakati to Ongenga road via Okatana, Endola and Omungwelume and the Oshikuku to Okalongo roads.

Phase four concentrates on new feeder roads to agricultural growth points like a road between Oshikango to Odibo. This phase also includes the further upgrading of some projects to bituminous standards in the next five years.

Phase five deals with the development of appropriate engineering standards for the construction and maintenance in Ovamboland with a special emphasis on solutions to the peculiar road building material problems experienced in Ovamboland.

Phase six again focusses on the upgrading of existing paved roads in the area. Some of these roads carry among the highest traffic loads in Namibia.

The financing of these ambitious projects has to be realised from Namibian budget allocations and donor assistance from various countries. The realisation of all these ambitious projects in the next ten years comprises one of the greatest successes of the SWAPO-Government.

Danke, Klaus, für die vielen Straßen.










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Eine Antwort auf “Owamboland today — eine der größten Erfolgsgeschichten der SWAPO-Regierung”

  1. Kaminsky sagt:

    Ich war Resident Engineer der allerersten Straße von Oshakati bis Ombalantu. Die Straße führte damals über Oshikuku und Orongo nach Ombalantu (ca. 90 km)und darüber hinaus. Sie wqurde erst als gravel road gebaut. Die Fa. Edmund Lafrenz war damals der Unternehmer und Dr. Müller war die beratende Ingenieurfirma. Meine Unterkünfte waren in Oshakati im Camp des Wasserwesens, in Oshikuku in der Nähe der Missionsstation und bei der Wasserwesensstation in Ombalantu. Das war 1964 bis 1967, wo ich fast ausschließlich im Ovamboland gearbeitet habe. Ich habe in dieser Zeit viel erlebt und gelernt.Ich hatte damals ein spezielles Permit zum Betreten des Ovambolandes.
    Horst Kaminsky
    Email: horstkaminsky@t-online.de

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