Woran erkennt man einen echten Namibier (1)
Außer an seinem moerschen Slang natürlich — ja well, no fine, an aller erster Stelle an seiner Begeisterung für Regen und exakten Niederschlagsmessungen. Instinktsicher befriedigt die AZ diese Neigung mit der täglichen Regenmeldung, wie dieser hier vom 9.12.2008:
Windhoek – Von Sonntagmorgen 8 Uhr bis Montagfrüh wurden dem Wetteramt zufolge in Maltahöhe 12,4 Millimeter Regen gemessen und in Mariental 5,8 mm. Aus Katima Mulilo wurden für die gleiche Zeitspanne 10,7 mm gemeldet, aus Ondangwa und Uutapi jeweils 0,5 mm, Khorixas 4,7 mm, Tsumeb 0,9 mm, Outjo 0,2 mm, Otjiwarongo 2,6 mm und Hochfeld 3,6 mm. In Windhoek gingen beim Wetteramt 0,8 mm nieder, beim Eros-Flugplatz 0,6 mm und beim Hosea-Kutako-Flughafen 2,4 mm. In der Nähe von Kalkfeld gab es vereinzelte Gewitter, aber es liegen keine Messungen vor. Von Dirk Heinrich
Richtig, das will jeder wissen, der einen eigenen Regenmesser im Garten hat. Und nee man, die armen Windhoeker, so wenig Regen, shaimpies, né!

So ganz ohne Regen und damit Wasser drückt sich die Vergänglichkeit allen Lebens sehr heftig ins Bewusstsein. Bei Dürre geht einem der Arsch ziemlich schnell auf Grundeis — dagegen sind Finanzkrise und Globalisierung ein Fliegenschiss!







Di, Dez 9, 2008
Dossier Südwester, etc