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Namibischer Minister will weder Kaffer noch Schwarzer genannt werden

Mi, Aug 27, 2008

Dossier Kommunismus, SWAPO

Entgegen der Empfehlungen der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) und des Braunen Mobs, dass Schwarze Menschen keine Schwarzafrikaner, Farbige oder Neger seien, will der namibische Vizeminister für Arbeit und Sozialfürsorge, Petrus Iilonga, sich politisch inkorrekt nicht als Schwarzer titutieren lassen. Er stellt das Wort gar auf eine Stufe mit dem absolut unwürdigen Wort “Kaffer”. Auf einer Kundgebung in Windhoek am Wochenende beschimpfte er mal wieder pauschal die Europäer, wie sein Freund Jerry Ekandjo, zum wiederholten Male.

… Ilonga wetterte zudem gegen die Westmächte, die die SWAPO-Partei zerstören wollten. „Ich will nicht, dass ihr (die Jugend Namibias) die westliche Demokratie nachahmt, weil sie euch zerstören wird“, sagte Iilonga. Als Beispiel nannte er den Krieg in Georgien. Die westlichen Mächte würden Georgien verteidigen, obwohl das kleine Land den Krieg begonnen habe. „Diese Mächten zielen auf unsere Jugend, und das können wir nicht zulassen“, fuhr er fort. Zudem würden die Europäer – sprich Weiße – sie (die schwarzen Namibier) weiterhin diskriminieren. „Noch immer bezeichnen sie uns als Schwarze, noch immer bezeichnen sie uns als Kaffern“, sagte Iilonga weiter. …

Nach gut drei Stunden Verspätung kam der Minister für Ländereien und Neusiedlung, Jerry Ekandjo, ans Wort. Sichtlich unvorbereitet fing er seine Rede vor den übrigen 150 Hörern an. Nachdem er die Kolonialzeit der Deutschen und Südafrikaner sehr scharf kritisiert hatte, folgte er dem gleichen Trend Iilongas: „Mugabe wurde frei und fair wiedergewählt.“ Dann fragte er verzweifelt, wie die Menschen aus Simbabwe nur von Tsvangirai geführt werden könnten. „Die Westmächte wollen eine Marionette (Tsvangirai) an die Macht bringen“, so Ekandjo. Ferner würden genannte Mächte Simbabwe neu kolonialisieren. …

Danach machte er den Anhängern deutlich, dass die SWAPO die demokratischste Partei der Welt sei. Hierbei verglich er Namibia mit den Vereinigten Staaten, wobei Namibia ihm demokratischer vorkommt, weil die SWAPO das Land führe. Genau wie sein Vorgänger sagte er, dass „seine Leute“ noch immer als „Kaffern“ bezeichnet würden.

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