Wir hätten nichts dagegen, wenn Deutschland endlich eine Historikerkommision einsetzen würde, um die Geschehnisse von 1904 und danach unabhängig zu untersuchen zu lassen. Es kann nicht sein, dass dieses Thema von ewig-gestrigen Sozialisten monopolisiert wird und diejenigen, die sich dem Begriff "Genozid" nicht kritiklos verschreiben, von den Genozid-Verfechtern ohne Widerspruch als Revisionisten oder gar Rechtsextreme abgetan werden.
Hendrik Witbooi (* ~1830 in Pella, Südafrika; †29. Oktober 1905 in den Karrasbergen, Südwest-Afrika) war seit Ende 1888 Häuptling („Kapitein“) des mit den Nama verwandten Orlam-Stammes der Witbooi. Orlam ist eine Sammelbezeichnung für im 17. und 18. Jahrhundert in der südafrikanischen Kapregion aus der Verbindung von holländischen Farmern Buren mit den bei ihnen tätigen [...]
Die von deutschen, linken Historikern und Politikern forcierte Debatte darüber, ob der Hererokrieg von 1904 auch ein Genozid war, der Entschädigungszahlungen erfordert, zeigt nun auch in der namibischen Innenpolitik ihre Wirkung.
Die namibische Regierung, die mehrheitlich von den der Regierungspartei SWAPO nahe stehenden Ovambo gewählt wurde, zeigte bislang kein dringendes Interesse an einer Umverteilung des kommerziellen [...]
Erklärung des Vorstandes der Informationsstelle Südliches Afrika (issa), 6. März 2007
Zum Antrag der Fraktion DIE LINKE auf Anerkennung und Wiedergutmachung der deutschen Kolonialverbrechen im ehemaligen Deutsch-Südwestafrika- Prof. Dr. Reinhart Kößler, Dr. Henning Melber- Vorstandsmitglieder der Informationsstelle Südliches Afrika (ISSA) e.V., Bonn
Seit August 2006 ist neue Bewegung in die Auseinandersetzung um die nach mehr als 100 [...]
Hüseyin Aydin, Vertreter der Linksfraktion im Deutschen Bundestag, der auch den Antrag der Fraktion DIE LINKE auf Anerkennung und Wiedergutmachung der deutschen Kolonialverbrechen im ehemaligen Deutsch-Südwestafrika im Bundestag gestellt.
Rede am Herero-Tag in Okahandja (Namibia), 27. August 2006unter www.deutschland-postkolonial.de
Meine sehr verehrten Damen und Herren,
ich danke Ihnen recht herzlich für die Möglichkeit, zu Ihnen in Okahandja [...]
Eberhard Hofmann, Redakteur der AZ-Namibia, bespricht das Buch der Genozid-Verfechter, das der Herausgeber und Koautor, Dr. Henning Melber, letzthin in Windhoek selbst vorgestellt hat: “Genozid und Gedenken – Namibisch-deutsche Geschichte und Gegenwart. “
Genozid-These findet Niederschlag: Erinnerungskultur bleibt [...]
Heiner Schneider-Waterberg, geb. am 22. November 1931 in Windhoek, geht anhand von Originalquellen der Kontroverse um den Schießbefehl Von Trothas nach. Der Autor ist auf der elterlichen Farm am Waterberg aufgewachsen, beherrscht Otjiherero, ist eng vertraut mit der Häuptlingslinie Kambazembi und widmet sich neben seinem Beruf als Landwirt (seit 1957) der Geschichte und dem Quellenstudium.
Entrümpelung [...]
Hier eine Übersicht der wichtigsten Stimmen zum Verhältnis der Deutschen, in Deutschland und Namibia, und den Hereros und Namas und dem Stand der Versöhnung. War es ein Genozid, der Wiedergutmachung erfordert?
Last update: Mai 2009
Meinungen aus Deutschland
> Linke Positionen
Bundesdeutsch-namibischer Versöhnungsdialog in der Sackgasse (November 2007)Ja, erklärt Peter Schellschmidt in der “afrika süd”, die Schutztruppen haben 1904 im Namen [...]
Dienstag, Oktober 6, 2009
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